Infos zu unserem Verein

  • Vereinsbezeichnung: Trachtenkapelle Ramsau bei Bad Goisern
  • ZVR-Zahl 508477906 
  • Gründungsjahr: 1925
  • Mitglieder derzeit: 58 Musikanten (inkl. Stabführer und 4 Marketenderinnen) davon 16 Damen und 26 Musiker unter 30 Jahre
  • 18 Schüler in Ausbildung
  • Obmann seit 2003: Helmut Hillbrand, Untersee 44, 4822 Bad Goisern, 06135/6313
  • Kapellmeister: Dirigentengemeinschaft Peter Urstöger 0664 6179691, Christian Greunz 0664 3487524, Manfred Stimez 0699 11547186
  • Stabführer seit 2011: Franz Urstöger 0664 73021953 und Gerhard Gamsjäger 0664 8166418
  • Kassier: Harald Gamsjäger (ab 2014) Tel. 0680 4019562 Kassier-Stv. Wilhelm Stimez (ab 2010) Tel. 0664 6171627
  • Schriftführer seit 2003: Christian Elmer Tel. 0676 83667727
  • Jugendreferenten seit 2010: Bianca Urstöger Tel: 0650 8313411 
  • Instrumentenwart seit 2010: Wolfgang Gamsjäger jun. Tel. 0664 73817171
  • Uniformwarte seit 2010: Karin Urstöger 0699 11195435 und Irmgard Pamminger Tel. 0664 4448276 
  • Internet: www.tk-ramsau.at  mailto:tkramsau(at)gmx.at
  • auch auf Facebook und Instagram

Kurzchronik der "Ramsauer Musi"

Am 8. Jänner 1925 wurde die Gründerversammlung unter dem Motto „Harmonie hält uns zusammen" abgehalten. Schon bald standen die ersten Ausrückungen auf dem Programm und noch im selben Jahr fand ein Stefanikonzert im Gasthof „Grüner Wald"(Angerl-Schneider) in der Gschwandt statt.


Nach den erfolgreichen Anfangsjahren kamen schwierige Zeiten auf die jüngste der fünf Goiserer Kapellen zu. Arbeitslosigkeit, politische Umwälzungen und vor allem die Jahre des 2. Weltkrieges erschwerten geregelte Proben und Aufführungen. Einem harten Kern überzeugter Musikanten ist es zu verdanken, dass die „Ramsauer Musi" unter Kapellmeister Johann Steglegger bereits kurz nach Kriegsende wieder bei festlichen Anlässen auftreten konnte.

 

1966 übernahm Josef Stieger den Taktstock und widmete sich besonders der Werbung und Ausbildung von jungen Musikanten. Außerdem führte er regelmäßige Bierzelte zur Finanzierung der Ausgaben für Instrumente und Uniform ein.

 

Von 1975 bis 1992 leitete der junge Hauptschullehrer Hans Neubacher als

Kapellmeister unsere Kapelle und hat wesentlich zum heutigen Erscheinungsbild

der „Trachtenkapelle Ramsau“ bei getragen. Es gelang ihm vorbildhaft, das

Leistungsniveau der Kapelle zu heben und gleichzeitig die Kameradschaft und den

Zusammenhalt der Musikanten untereinander zu fördern.

Die Wiedereinführung des jährlichen Stefanikonzertes als Höhepunkt im Konzertjahr, der Neubau des Probelokals und der Kauf des zugehörigen Grundes schufen ein solides Fundament für unsere Musikergemeinschaft.

 

So konnte sich im Jahr 1992 unser Klarinettist Werner Oitzinger nach dreijähriger Ausbildung zum Dirigenten ganz der Probenarbeit widmen. Er erweiterte mit neuen modernen Arrangements unser Repertoire. Vermehrt waren jetzt Saxophone und exotische Schlaginstrumente gefragt. Aber auch mehrtägige Musikausflüge wie zum Beispiel ein Opernbesuch in Verona standen auf dem abwechslungsreichen Programm.

Von 2004 bis Sommer 2006 war Jürgen Elmer für unsere musikalischen Vorhaben verantwortlich. Er gehörte wie sein Vorgänger einer neuen Kapellmeistergeneration

an, die über die Musikschule von Fritz Neuböck professionell ausgebildet wurden.

Mit Beginn seines Studiums übernahmen abwechselnd Werner Oitzinger und Hans

Neubacher übergangsweise wieder den Taktstock.

 

Von 2008 bis 2012 wurde dann unter der Leitung von Fritz Grampelhuber ein neues

Dirigententeam aufgebaut und erstmals Gemeinschaftskonzerte mit der Bürger-Musi

(Benefiz-Konzert für Gerhard Goldnagl) und Gosinger Musi (Harmonie in den

Bergen bei den Schleifsteinbrüchen) organisiert.

 

Seit dem Jahr 2013 kümmert sich das Dirigenten-Team rund um Peter Urstöger,

Manfred Stimez und Christian Greunz eigenverantwortlich um die Programm-Auswahl

und Probengestaltung.

 

Ein absolutes Highlight der jüngeren Zeit war der 2-tägige Musikausflug im Juni 2014 nach Innsbruck mit anschließendem ORF-Radio-Frühschoppen anlässlich 50-Jahre-Olympia-Dorf Innsbruck. Nach einem geselligen Ausflugsprogramm am Samstag überzeugten wir mit professionellem Auftreten beim Sonntagsfrühschoppen.

 

Im Jubiläumsjahr 2015 wurden mit dem Festkonzert im April und einem großen 2-tägigen Musikfest besondere Blasmusik-Highlights geboten. Beim Festkonzert überzeugten wir mit einem anspruchsvollen Programm, nach uns unterhielt die böhmisch-mährische Blaskapelle Tidirium den vollen Festsaal.

Unser Musikfest im traditionellen Stil wurde von insgesamt 17 Gastkapellen und 7 Brauchtumsgruppen umrahmt. Der bunte Aufmarsch auf dem Marktplatz mit Gesamtspiel und Umzug zum Bierzelt mit anschließenden Gastkonzerten lockte zahlreiche Zuschauer an.

Uniform / Tracht

Bis Anfang der fünfziger Jahre rückte jeder Musikant in seiner privaten Sonntagstracht – traditionell Rock und Lederhose – aus.

Im Jahr 1952 fertigte der Schneider Retsch eine einheitliche Uniform für uns an. Der graue Rock, die lange schwarze Hose und der schwarze Hut wurden bis 1972 getragen.

 

Dann wurde in Zusammenarbeit mit dem OÖ Heimatwerk vom „Laserer Schneider“ Kain eine neue Trachtenuniform entworfen. Sie bestand aus einem schwarzen Hut mit Gamsbart, braunem Uniform-Rock, roter Weste, schwarzer Kniebundhose, grünen Stutzen und schwarzen Trachten-Schuhen. Diese Farb-Kombination wurde aus Elementen der „Traunreiter“ abgeleitet und ist bis heute erhalten geblieben.

 

Zum 70-Jahr-Jubiläum im Jahr 1995 wurde unsere Tracht komplett erneuert und mit einem braunen „Wetterfleck“ (Umhängemantel) für kalte und regnerische Ausrückungen ergänzt.

Unsere Musikerinnen erhielten erstmals ein neu entworfenes Trachtendirndl.

Probelokal

Bereits 1926 wurde das erste Probelokal auf seinem heutigen Standort im Brennereck errichtet und in Lauf der Jahre immer wieder erneuert. Der letzte großzügige Neubau erfolgte im Jahr 1982 und bildet heute gemeinsam mit dem Feuerwehrdepot und dem Armbrust- und Eisschützenheim das Vereinszentrum in der Ramsau.

Anfahrtsplan zum Probelokal